Altai Gebirge

Zu den Adlerjägern im Altai: rund um das Tavan Bogd Gebirge und den Khoton Nuur See

 

Das eindruckvollste Gebirge der Mongolei!
Einzigartige Fotomotive!
Wandern – Erleben - Geniessen – Fotografieren!

Ein absolutes Naturerlebnis in einer familiären 4-er Gruppe, auf Wunsch auch nur mit 2 Personen!
Sie können uns auch mit eigenem 4x4 Fahrzeug begleiten!

 

 

Das Tavan Bogd-Gebirgsmassiv liegt im Altai, im Dreiländereck der nordwestlichen Mongolei, an der Grenze Mongolei-Russland-China. Hier besteht seit vielen Jahren ein Nationalpark-Tavan Bogd, der eine Vielzahl an Pflanzen und seltenen Tieren in dieser von Wüsten und Bergwildnis eingeschlossenen Welt schützt.
 
Im Altai lebt neben dem Marko Polo-Schaf auch noch der bereits recht seltene Schneeleopard. Zahlreiche Funde von Eismumien aus einer Besiedelungszeit vor 3000 Jahren (Skythen) lieferten Beweise für Kultstätten der einstigen Völker Zentralasiens.
 
In der Region Altai–Tavan Bogd nomadisieren türkische Kasachen und Tuviner. Kasachische Jäger setzen den abgerichteten Adler für die Jagd ein. 4000 m hohe Gletscher dominieren in dieser großartigen Grenzregion und die Hochtäler sind übersät mit größeren und unzähligen kleinen Gletscherseen. Hier entspringt der 500 km lange Khovd-Fluss, ein bedeutender Süßwasserlieferant des innermongolischen Wüsten-beckens. Das mongolische, wüstenhafte Altai-Bergland hat den Charakter einer erodierten Hochalm und in geschützten Lagen findet man Bestände von sibirischen Lärchen, Blumenwiesen und Gebirgsbäche. Das Klima ist wüstenhaft trocken und die Temperaturen schwanken stark. Im Sommer erreichen die Tagestemperaturen meist 25 Grad, die Nächte sind angenehm kühl.

 

Ein wichtiger Programmpunkt entlang unserer Erkundungsroute sind die zahlreichen Wander- und Reitmöglichkeiten, die ausreichend zur Verfügung stehende Zeit zum Fotografieren, Genießen und die Beobachtung der Tier- und Pflanzenwelt.

 

 

Unsere Leistungen:

 

 

Als Reisegast benötigen Sie nur Ihren eigenen (guten!) Schlafsack und Ihr persönliches Gepäck!

 

Nicht eingeschlossene Leistungen:

 

 

Für die aktuellen Preise und Reisedaten schreiben Sie uns bitte eine email an: kohl.expedition@aon.at

 

Unser Erkundungsraum:

 

Über Jahrhunderte isoliert von den sibirischen Wäldern im Norden und der großen chinesischen Mauer im Süden haben die Steppen-Nomaden, ihre den Unbilden der Natur trotzende, weitgehend autarke Lebensweise bis heute bewahrt. Kein Besucher der Mongolei wird sich der Faszination eines der letzten unberührten Gebiete unserer Erde entziehen können.
 
Wir werden mit einer kleinen Expeditionsgruppe von 2 bis 4 Reisegästen mit unserem eigenen komfortablen Spezial-Geländefahrzeug Unimog dieses zentralasiatische Altai-Hochland erkunden. Es handelt sich um eine expeditionsartige Tour mit zahlreichen Wanderungen. Diese sind ein Schwerpunkt dieser Tour, mit viel Zeit zum Fotografieren und Kennenlernen lokalkultureller Lebensweisen der westmongolischen Nomaden, Adlerjäger, Mongolen, Kasachen, Tuviner …

 

Ausgangspunkt ist Ölgii – Bayaan Ölgii – eine quicklebendige, hauptsächlich von Kasachen-Mongolen bewohnte Regionshauptstadt.

 
Unsere Route verläuft über immer wieder sich verzweigende Off-Road-Pisten von Ölgii westwärts über Ulaankhus, einer gigantischen Gebirgskulisse entlang, ans Ufer des Tsagaan Gool, an den Fuss des höchsten Berges der Mongolei, dem Huiten Uul 4374 Meter  (Khuiten Uul). Hier erstreckt sich ein 20 Kilometer langer Gletscher (Potanini) aus der Tavan Bogd-Gebirgskette – Tavan Bogd Nationalpark.

 

Wir wandern oder reiten auf Wunsch an den Rand des Gletschers, campieren am milchigweißen Tsagaan Gool-Gletscherfluss und geniessen die umwerfend schöne, fremdartige Landschaft. Zahlreiche Gers (Jurten) der einheimischen Nomaden – Kasachen, Tuviner -  säumen die Ufer des Tsagaan Gool und beleben während der Sommerwochen die Tavan Bogd Region. Die Nomaden ziehen mehrmals im Jahr, im Regelfall 4-maliger Umzug, in die verschiedenen Hochland-Regionen des Altai und die kasachischen Mongolen sind berühmt wegen ihrer Jagd mit abgerichteten Adlern.


Im Westen der Mongolei leben neben anderen seltenen Tierarten auch noch der Schneeleopard. In diesem Dreiländereck Mongolei-Russland-China erblüht in den kurzen Sommerwochen eine große Vielfalt an Pflanzen: Edelweiß, Enzian, Rittersporn ... Die sommerlichen Tagestemperaturen liegen im mitteleuropäischen Niveau. Die Altai-Nächte sind kühl und angenehm (guter Schlafsack notwendig!).
 
Diese Ecke der Mongolei ist Ursprungsgebiet der Türken. Zahlreiche Ahnen-Stelen (Hirschsteine) aus der Skythenzeit (vor 3000 Jahren) belegen einen kulturhistorisch wichtigen Siedlungsraum aus prähistorischer Zeit.
 
Den westlichen Bereich des Altai-Tavan Bogd Nationalpark mit dem Khoton Nuur-See erreichen wir über eine eindrucksvolle Hochlandüberquerung mit atemberaubenden Ausblicken, Panoramaplätzen, Blumenwiesen. Unsere Route verläuft quer durch eine herbe Landschaft, geprägt von Gletschern, Hunderte über 3000 Meter hohe Gipfel. Die Hochtäler mit kleinen Gletscherseen sind übersät mit zahlreichen prähistorischen Felszeichnungen, Rundgräbern, Kuppelgräbern …
 
Der Khoton Nuur, der wohl schönste See unmittelbar an der chinesischen Grenze, ist Ursprung des über 500 km langen Khovd-Flusses. Seinem Wasserlauf folgen wir über bunte Gebirgsketten nach Sagsai, einem Zentrum der Adlerjäger. Von hier erreichen wir nach 30 Kilometer unseren Ausgangspunkt die westmongolische Privinzhauptstadt Bayan Ölgii, ein Zentrum der mongolischen Kasachen.

 

Details zum Reiseablauf:


Im gesamten Verlauf unserer Expedition geniessen wir neben vielfältigen Landschaftseindrücken, die zahlreichen Wandermöglichkeiten, Camps auf den schönsten Plätzen des Altai und unvergessliche Begegnungen mit Nomaden, auch die Unabhängigkeit mit unserem Unimog, mit unserer Ausrüstung und unsere österreichischen Küche - in der Mongolei ein wesentlicher Aspekt, um sich in dieser grandiosen Altai-Landschaft lukullisch wohl zu fühlen.
 
Eventuelle Wetterkabriolen sind jedoch nicht auszuschließen und Veränderungen in der Routenführung sind in der Mongolei nichts aussergewöhnliches.

 

Die Fluganreise nach Ulanbator und auch wieder der Rückflug nach Europa erfolgen je nach Verfügbarkeit und Wunsch mit der russischen Aeroflot oder der mongolischen Miat. Die Inlandsflüge werden von lokalen mongolischen Airlines durchgeführt. Alle Flüge werden von uns organisiert. Eigene Flugbuchungen sind möglich – Start und Ende der Erkundungstour ist Ölgii, die Provinzhauptstadt im äussersten Westen der Mongolei.
 
Hotel- oder Gercamp-Übernachtung bei Ankunft in Ulanbator und vor dem Rückflug nach Europa wird ebenfalls von uns organisiert. Der 2malige Kurzaufenthalt in der Hauptstadt Ulanbator bietet sich ideal für eine Stadtbesichtigung (Kloster Gandan, Museum …) an.
 
Wir erzeugen über Voltaik (Sonnenenergie) elektrischen Strom – es besteht täglich die Möglichkeit Akkus und Batterien für Foto und Video zu laden. Es besteht ebenso täglich Wasch- und Duschmöglichkeit!

 

West-Altai: Grüne Almen, abwechslungsreiche Wüstenlandschaften, Savannen und Grasland … und im äussersten Westen die atemberaubenden Gebirgsformationen des Altai mit dem höchsten Berg der Mongolei, dem Huiten Uul in der Tavan Bogd-Gruppe mit seinen Gletschern, die Hochlandseen Khoton Nuur,  Tolbo Nuur  u.v.a.  Alttürkische, skythische Kultgräber und Stelen … Felszeichungen … Nomadenleben …


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