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Mongolei
„Ein Pferd ist zehnmal schneller
als ein Kamel. –
Ein Auto ist zehnmal schneller als ein Pferd.“
Die Mongolei mit ihrer großartigen geologischen Formenvielfalt stellt einen umfassenden Kontrast zur Sahara dar, die Wüste Gobi ist mit herkömmlichen Wüsten nicht vergleichbar. Die landschaftlichen Höhepunkte, die Begegnungen mit den Mongolen und einige interessante, kulturelle Sehenswürdigkeiten bilden den Schwerpunkt dieser individuell gehaltenen Mongolei/Gobi-Expedition. Wir werden keinen Programmablauf als vorrangiges Ziel verfolgen, sondern die Erkundung sehr dynamisch, auch immer wieder mit lockeren Wanderungen verbunden, entwickeln.
Unsere Route in die Süd-Gobi folgt meist nicht der Hauptpiste (Hauptspuren), sondern wir wählen weitestgehend eine Querfeldeinstrecke mit sehr abwechslungsreichen, interessanten Landformen. Die Mongolei insgesamt, aber auch unser Erkundungsgebiet die „Gobi“, werden dominiert von einer großzügigen Weidelandschaft mit zahlreichen Nomaden, Ger- bzw. Jurtensiedlungen und einem steppenartigen grünen Grasland. Unzählige Düfte der Heilkräuter und ebenso viele Blumen bereichern die Regionen. Am nördlichen Beginn der Strecke, südlich UB, säumen Edelweiss, Enzian und Rittersporn die Wiesen und Hänge der Mongolei. Unser Schwerpunkt der Erkundung liegt im Aimak Süd-Gobi.
Diese Wüsten-Region, mit der doppelten Grösse Österreichs im Grenzbereich zu China, besitzt den höchsten Kamelbestand aller Provinzen der Mongolei und zählt zur inneren Gobi Wüstenzone. Die Jahresdurchschnittstemperatur im Juli/August beträgt hier etwa 21,2°C. Die Niederschläge sind ähnlich gering wie in der Sahara. Es herrschen meist sehr klare Lichtverhältnisse mit tiefblauem Himmel, fantastischer Fernsicht und einem eindrucksvollen Sternenhimmel. Ein Landschaftserlebnis in einem Tausend-Sterne-Hotel – im Kuppelzelt inmitten der Wüste Gobi.
Termine: lt. Programmvorschau
Das Tavan Bogd-Gebirgsmassiv liegt im Altai, im Dreiländereck der nordwestlichen Mongolei, an der Grenze Mongolei-Russland-China. Hier besteht seit vielen Jahren ein Nationalpark, der eine Vielzahl an Pflanzen und seltenen Tieren in dieser von Wüsten und Bergwildnis eingeschlossenen Welt schützt.
Im Altai lebt neben dem Marko Polo-Schaf auch noch der bereits recht seltene Schneeleopard. Zahlreiche Funde von Eismumien aus einer Besiedelungszeit vor 3000 Jahren (Skythen) lieferten Beweise für Kultstätten der einstigen Völker Zentralasiens.
In der Region Altai–Tavan Bogd nomadisieren türkische Kasachen und Tuviner. Kasachische Jäger setzen den abgerichteten Adler für die Jagd ein. 4000 m hohe Gletscher dominieren in dieser großartigen Grenzregion und die Hochtäler sind übersät mit größeren und unzähligen kleinen Gletscherseen. Hier entspringt der 500km lange Khovd-Fluß, ein bedeutender Süßwasserlieferant des innermongolischen Wüstenbeckens. Das mongolische, wüstenhafte Altai-Bergland hat den Charakter einer erodierten Hochalm und in geschützten Lagen findet man Bestände von sibirischen Lärchen. Das Klima ist wüstenhaft trocken und die Temperaturen schwanken stark.
Neben dem Tavan Bogd-Gebirge beziehen wir in unsere Erkundungstour auch die Region Tsambagarav mit ein, dort wo am Fuße der östlicheren 4000er Bergwelt hunderte von Jurten (Gers), Zelte der mongolischen Kasachen, ein imposantes Landschaftsbild ergeben – ein voll nomadisches Leben.
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Land und Leute
Die Mongolei ist ein typisches Hochland, in dem Wüsten
und Steppengebiete dominieren. Die Durchschnittshöhe beträgt
etwa 1600 Meter. Die höchsten Erhebungen des Landes erreichen die
4000er Berge im Altai, jene Region, die an Russland, Kasachstan und
China grenzt.
Die Mongolei, mit einer gewaltigen territorialen Ausdehnung
(ca. 20 x Österreich), gliedert sich in verschiedene Klimazonen.
Von den südlichen Ausläufern der sibirischen Taiga im Norden,
bis in die extrem trockenen Regionen der Wüste Gobi im Süden,
lassen sich zahlreiche klimatische Besonderheiten erkennen. Das Land
zählt zu den „sonnenreichsten“ Gebieten der nördlichen
Hemisphäre und umfasst eine Fläche von 1,566 Mio Quadratkilometer,
bei nur 2,5 Mio Einwohner.
Die absoluten Tiefsttemperaturen können im Winter
–50°C und mehr erreichen. Im Sommer wird es im Allgemeinen
sehr warm – in der Gobi kann kurzzeitig mit Temperaturen bis zu
+40°C gerechnet werden. Unabhängig von der sehr kurzen Vegetationsperiode
überrascht die Mongolei mit einer vielfältigen Flora. Im Frühling
und Sommer erblüht die Steppe innerhalb weniger Wochen in ungeahnter
Farbenpracht und Artenvielfalt. Das trockene Wüstenklima der Gobi
ist während der Sommermonate angenehm zu ertragen und die abgesenkten
Nachttemperaturen bewirken eine ideale Erholung. Die Sommertemperaturen
eignen sich bestens für eine Erkundungstour in der Wüste Gobi.
Zur besonderen Attraktion der Mongolei zählt die
Jurte, mongolisch Ger genannt; sie hat eine zweitausendjährige
Geschichte hinter sich. Mehr als 60 Prozent der Mongolen, durchwegs
praktizierende Nomaden, leben in der traditionellen, runden, transportablen
Behausung aus Holz und Filz. Das Land besitzt kaum Strassen –
hauptsächlich Pisten, Wege, Spuren....
Die landschaftlichen Höhepunkte, die Dinosaurier-Fundstätten,
zahlreiche interessante kulturelle Sehenswürdigkeiten und viele
eingeplante, lockere Wanderungen bilden den Schwerpunkt dieser individuell
gehaltenen Mongolei-Expedition. Wir werden keinen starren Programmablauf
als vorrangiges Ziel verfolgen, sondern die Erkundung und Besichtigung
dynamisch und umfangreich von den Altai-Ausläufern bis ins Zentrum
der Wüste Gobi entwickeln und nach der Interessenslage der Gruppe
ausrichten.
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