Expedition
„Mongolei - Altai – Tavan Bogd“
Wissen ist das Kind der Erfahrung.
Leonardo da Vinci
Zielgebiet unserer Erkundungsexpedition ist der äußerste westliche Landesteil der Mongolei.
Ausgangspunkt ist Ölgii – Bayaan Ölgii – die Regionshauptstadt, hauptsächlich von Kasachen-Mongolen bewohnt.
Die Erkundungstour beginnt und endet in Ölgii –
Unsere Route verläuft von Ölgii westwärts über Ulaankhus, einer gigantischen Gebirgskulisse entlang, am Ufer des Tsagaan Gool an den Fuß des Huiten Uul 4374 Meter (Khuiten Uul). Hier erstreckt sich ein Kilometer langer Gletscher (Potanini) aus der Tavan Bogd-Gebirgskette.
Wir wandern an den Rand des Gletschers, campieren am milchigweißen Tsagaan Gool und geniessen die umwerfend schöne, fremdartige Landschaft. Zahlreiche Gers der einheimischen Nomaden – Kasachen, Tuviner - säumen die Ufer des Tsagaan Gool und beleben die Tavan Bogd Region. Die Nomaden ziehen mehrmals im Jahr in die verschiedenen Regionen des Altai und die Kasachen-Mongolen sind berühmt durch ihre Jagd mit abgerichteten Adlern.
Hier lebt noch der Schneeleopard und in diesem Dreiländereck Mongolei-Russland-China erblüht in den kurzen Sommerwochen eine große Vielfalt an Pflanzen: Edelweiß, Enzian, Rittersporn….
Diese Ecke der Mongolei ist Ursprungsgebiet der Türken. Zahlreiche Ahnen-Stelen (Hirschsteine) aus der Skythenzeit (vor 3000 Jahren) belegen einen kulturhistorisch wichtigen Siedlungsraum aus alttürkischer Zeit.
Den westlichen Bereich des Altai-Tavan Bogd Nationalpark mit dem Khoton Nuur erreichen wir über die Ölgii-Sagsai-Strecke entlang des Khovd Gool. Unsere Route verläuft quer durch eine herbe Landschaft, geprägt von Gletschern mit Hunderte über 3000 Meter hohe Gipfel. Die Hochtäler sind übersät mit drei größeren und unzähligen kleinen Gletscherseen. Hier entspringt der über 500 Kilometer lange Khovd-Fluß.
Im Osten unseres Erkundungsraumes besuchen wir einen annähernd 200 Quadratkilometer großen Süßwassersee, den kristallklaren Tolbo Nuur. Seine Ufer sind ein bevorzugtes Weidegebiet zahlreicher Pferde-, Schafe-, Ziegen- und Yakherden.
Ein weiterer Höhepunkt stellt die Landschaft rund um den Tsambagarav (4193 Meter hoch) dar, dessen Gletscher förmlich vertikal vom Gipfel hängt.
Blumenwiesen, rauschende Bäche und ein buntes Nomadenleben in den Tälern sind einzigartig. Wir besuchen die Kasachen-Mongolen in ihren Gers, campieren, dort wo die schönsten Bedingungen für einen Panorama-Blick gegeben sind.
Wanderungen in all den Regionen unseres Zielgebietes lassen uns hautnah das Leben im Altai spüren.
Die Streckenführung wählen wir so, dass wir auch die Stadt Hovd berühren – sie liegt südöstlich von Ölgii in einem weiten, fruchtbaren Tal des Buyant Gool, ein Zubringerfluß in den Hovd Gool. Beide Flüsse münden hier in den Har Us Nuur, ein Steppensee am Rande des Altai.
Im gesamten Verlauf unserer Expedition geniessen wir neben allen Landschaftseindrücken und den Begegnungen mit den Nomaden, die Unabhängigkeit mit unserem Unimog, mit unserer Ausrüstung…
Eventuelle Wetterkabriolen sind jedoch nicht auszuschließen und Veränderungen in der Routenführung sind nichts aussergewöhnliches.
Die Fluganreise nach Ulanbator und auch wieder der Rückflug nach Europa erfolgen je nach Verfügbarkeit mit der russischen Aeroflot oder der mongolischen Miat.
Die Inlandsflüge werden von lokalen mongolischen Airlines angeboten. Alle Flüge werden von uns organisiert – sie sind im Kostenbeteiligungsbetrag nicht enthalten.
Weitere Informationen zur Expedition und zum Erkundungsgebiet erfolgen nach der Anmeldung.
Termine: lt. Programmvorschau
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