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Sie obenstehende Text-Bildbände beschrieben und bebildert.
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Kurdistan
Sie fragten mich:
deine Augen oder deine Heimat,
was von beiden liebst du mehr?
Ich sagte: meine Augen, meine Heimat, ich liebe das eine wie das andere.
Aber nimm sie, meine Augen. Und laß mein Kind frei in meiner Heimat
sein.
Omar Faryad Fazil (Kurdischer Lyriker)
Schon Karl May faszinierte uns mit seinen Berichten über
das wilde Kurdistan, dass mit der heutigen Realität jedoch nichts
mehr gemein hat. Die Kurden leben auf 5 Nationalstaaten (Türkei,
Iran, Syrien, Irak, Armenien) verteilt, ihr größtes Siedlungsgebiet
liegt in der Türkei, das neben landschaftlichen Höhepunkten
von immenser kulturhistorischer Bedeutung ist, denn Kurdistan ist
der Schmelztiegel der Hochkulturen zwischen Anatolien und Mesopotamien.
Unsere
Expeditionsroute verläuft entlang der alten Seidenstrasse,
die mit zahlreichen landschaftlichen Höhepunkten fasziniert. Charakteristika
sind Faltungen der ostpontischen Gebirgswelt, wie sie ähnlich nur noch im Karakorum-Himalaya-Hochgebirge Zentralasiens
vorkommen, wasser- und fischreiche Flüsse, die eingebettet zwischen
Meter hohen Felswänden liegen und unbeschreiblich eindrucksvolle
Extremlandschaften mit riesigen wild wachsenden Mohnblumenfeldern.
Weiterführende Literatur
CHALINAD G., Kurdistan und die Kurden, Band I, Gesellschaft
für bedrohte Völker, 1988
HELL Vera und Helmuth, Türkei I und II, Kohlhammer Verlag
HENNERBICHLER F., Für die Freiheit sterben, 1988
KHALIL Fadel, Kurden heute, 1990
KOHL Engelbert, Kurdistan. Schmelztiegel der Hochkulturen zwischen Anatolien
und Mesopotamien, 1991
RENZ A., Land um den Ararat, 1985
STROHMEIER Martin, Die Kurden. Geschichte, Politik, Kultur, 2000
VANLY Ismet Cherif, Kurdistan und die Kurden Bd. II , 1984
VANLY Ismet Cherif, Kurdistan und die Kurden Bd. III, 1988
ZUHDI al-Dahoodi, Die Kurden, 1987
ZÜLCH Tilman (Hg.), Völkermord an den Kurden - Eine Dokumentation
der Gesellschaft für bedrohte Völker; 1991
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